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Masawa, 3. April 2005
Ihr Lieben!
Es ist Sonntag abend, ich kann leider nicht, wie geplant, 5 Tage mit dem Schiff zum Tauchen gehen - die Organisation halt! Aber ich war wenigstens am Freitag 1 Tag mit dem Boot draussen, das war schon mal sehr schoen.
Nun weiss ich noch nicht so recht, was ich mit dieser Woche anfangen kann. Naechste Woche soll ich ja angeblich mit dem Sozialministerium auf Rundtour duerfen - das finde ich schon mal interessant! Wo ich doch einfach so hingegangen bin, weisse Auslaenderin, und mich mal interessiert habe. Meine eritreische Bekannte sass dabei und verstand von dem Gespraech nichts - obwohl der Regierungsmensch doch sicher Tigrigna spricht wie sie, aber wir beide haben uns auf Englisch unterhalten.
Dann hab ich noch einen Unternehmer mit Baumaschinen kennengelernt, der mich mal ganz in den Norden mitnehmen will, wo er gerade Grundstuecke abteilt - auch sehr interessant und ein anderer Blickwinkel. |
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Hier in Masawa habe ich einen Italiener kennengelernt, der sich in der Altstadt bei den Aermsten der Armen auskennt und mich dahin mitgenommen hat. Diese ist noch ganz zerbombt aus dem Befreiungskrieg. Die Leute in diesr Hafenstadt leben fast wie draussen in der Wueste: ohne Leitungswasser, kaum Licht - naja, in der Wueste hier ist es schon noch anders. Ich bin heut mit jemandem mitgefahren, wir sahen Doerfer in leichtem Sandsturm, es war heiss, kein Wasser, kein strom, die Huetten aus Palmholz und palmwedeln. Unser Auto begann zu streiken, weil das rationierte Benzin aus Kanistern (moeglicherweise selbst raffieniert oder gereinigt) nicht sauber ist und den Benzinfilter verstopfte. Mittags auch nur eine Stunde in der Wueste stehen ohne Schatten waere mich schon ziemlich schlimm! |
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Eine Siedlung am Rand der Danakil-Wüste – bei leichtem Sandsturm verschwindet die Piste bereits! |
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